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Daniela HimburgArchitektur · Berlin 030 / 31 01 86 14

Architektin · Bausachverständige · Berlin

Bauen im Bestand. Mit rotem Faden.

Langjährige Erfahrung habe ich insbesondere mit dem Planen und Bauen im Bestand – vom „jungen Altbau“, auch Plattenbauten, über typische Gebäude der Gründerzeit bis zu denkmalgeschützten Objekten.

Verwaltungsgebäude der Polizei Berlin in Mitte: rot gestrichener Plattenbau an einer Straßenkreuzung
Verwaltungsgebäude für die Polizei Berlin, Mitte – der rote Faden führt hier durch alle Flure.

Büroprofil

Erst die Analyse, dann die Planung

Ein Schwerpunkt ist von Anfang an ökologisches und energiesparendes Bauen und Sanieren. Wichtig dabei: Ein Patentrezept gibt es nicht. Die Zusammenarbeit beginnt daher mit einer individuellen Analyse, gefolgt von einer sorgfältigen Planung, um bauphysikalische Fehler zu vermeiden.

Architektur Daniela Himburg besteht, einschließlich des Vorgängerbüros Architektur Himburg und Meyer, seit 1992.

Ein wichtiges Betätigungsfeld ist die Lehrtätigkeit im Bereich Bautechnik an der Staatlichen Technikerschule Berlin.

Leistungen

Was ich für Sie übernehme

  • Planen und Bauen im Bestand

    Vom „jungen Altbau“ und Plattenbau über die Gründerzeit bis zum denkmalgeschützten Objekt: Umbau, Modernisierung, Dachausbau.

  • Ökologisch und energiesparend

    Energetische Sanierung und energiesparendes Bauen – in Zusammenarbeit mit Spezialisten für erneuerbare Energien. Erst die Analyse, dann die Planung.

  • Neubau

    Zum Beispiel das Einfamilienhaus in Birkenwerder: Massivbau mit Flachdach nach KfW-Effizienzhaus-70-Standard, beheizt mit Erdwärmepumpe.

  • Gutachten als Bausachverständige

    Bestandsgutachten für Kauf oder Verkauf von Immobilien, Sanierungsgutachten mit Kostenermittlung über Instandsetzung und Modernisierung sowie Gutachten in Konfliktfällen.

  • Große Projekte aus einer Hand

    Gemeinsam mit Architektenkollegen, Fachingenieuren sowie Landschafts- und Innenarchitekten werden auch große Projekte komplett und umfassend betreut.

  • Von der Idee bis zur Abrechnung

    Entwurf, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung und Abrechnung.

Projekte

Vier Projekte, vier Aufgaben

Neubau

Einfamilienhaus in Birkenwerder bei Berlin

Einfamilienhaus Birkenwerder: Südostseite mit Holzdeck, weißem Putzbau und Holzlatten-Nebengebäude
Straßenansicht: weißer Kubus und Nebengebäude mit Holzlattenfassade
Essbereich mit großer Glasfront zum Garten
Eingang mit dunkelblauer Haustür in der Holzlattenfassade
Wohnen im Obergeschoss mit Fensterband
Gartenseite mit Terrasse
Bauherr
privat
Planung
2011/12
Bauzeit
2012/13
Wohnfläche
130 qm

Ein zweigeschossiges Hauptgebäude mit weißer Putzfassade und ein eingeschossiges Nebengebäude mit Holzlattenfassade werden durch einen Eingangsbereich miteinander verbunden. Durch die Ecklage des Grundstücks im ruhigen Wohngebiet Am Mönchberg ist es schon von weitem sichtbar. Die Architektur im Stil der klassischen Moderne hebt sich von der Umgebungsbebauung durchaus ab. Die zurückhaltende Gestaltung setzt sich auch in der Gartenanlage fort.

Im Inneren ist ein offenes Wohnkonzept umgesetzt. Im Erdgeschoss liegt der Familienbereich: Essbereich und Küche öffnen sich mit großzügigen Glasflächen nach Süden – ein fließender Übergang von innen nach außen. Die beiden Kinderzimmer und ein Bad liegen ebenfalls im Erdgeschoss, im Obergeschoss der Elternbereich mit Wohnzimmer, Schlafzimmer und zweitem Bad. Das Gebäude ist nicht unterkellert; Abstell- und Haustechnikräume befinden sich im Nebengebäude. Beheizt und mit Warmwasser versorgt wird es über eine Erd-Wärmepumpe.

Massivbauweise mit Flachdach nach dem Standard KfW-Effizienzhaus 70. Am „Tag der Architektur“, dem 29. Juni 2014, war das Haus ausgestellt und konnte besichtigt werden.

Video zum Haus auf YouTube

Bestand · energetische Sanierung

Modernisierung Mehrfamilienhaus in Berlin-Steglitz

Sanierter Gründerzeitaltbau in Steglitz mit Balkonen, Herbstbäume davor
Südansicht des frei stehenden Altbaus
Neu gestaltetes Treppenhaus mit orangefarbenen und grünen Farbbändern
Detail der Farbbänder im Treppenhaus
Blick in den Lichthof, oben die Sonnenkollektoren auf dem Dach
Bauherr
privat
Planung
2004–07
Bauzeit
2004–08
Wohnfläche
850 qm

Der klassische Berliner Altbau aus dem frühen 20. Jahrhundert hat eine Besonderheit: Er steht trotz der innerstädtischen Lage völlig frei und ist weithin sichtbar. Das Gebäude mit 12 Wohnungen auf vier Etagen wurde umfassend saniert und energetisch ertüchtigt – mit Wärmedämmung an Fassade und Dach und einer modernen Heizungs- und Warmwasseranlage, unterstützt durch Sonnenkollektoren.

Fast alle Wohnungen wurden nach und nach bedarfsgerecht renoviert. Einige waren während der Bauarbeiten bewohnt und wurden in Absprache mit den Mietern behutsam modernisiert; andere standen leer, wurden umfangreich saniert und zum Teil zusammengelegt. So entstanden Wohnungen zwischen 30 und 110 qm. Das ungewöhnlich angelegte Treppenhaus wurde farblich neu gestaltet.

Finanziert über das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“.

Bestand · Dachausbau

Dachgeschossausbau in Berlin-Moabit

Offene Küche im Dachgeschoss unter sichtbaren Holzbalken
Wohnraum mit Holzstützen und Fenstertür zur Terrasse
Wohnraum mit Ausgang zur Dachterrasse über den Dächern von Moabit
Wohnraum mit historischem Holztragwerk und Dielenboden
Holztreppe der Maisonette-Wohnung
Grundriss-Visualisierung einer Maisonette-Wohnung im Seitenflügel
Bauherr
privat
Planung
2013/14
Bauzeit
2014–16
Wohnfläche
300 qm

Im Dachgeschoss von Vorderhaus und Seitenflügel eines gründerzeitlichen Berliner Altbaus aus dem späten 19. Jahrhundert sind vier Wohneinheiten entstanden: zwei Etagenwohnungen im 5. Obergeschoss des Vorderhauses und zwei Maisonette-Wohnungen im 3./4. Obergeschoss des Seitenflügels. Großzügige Dachgauben sorgen dafür, dass die Räume überwiegend durch senkrecht stehende Fenster belichtet werden. Die Fassaden blieben in ihrer Grundstruktur erhalten; an der Rückfassade kam ein Personenaufzug hinzu.

Die Grundrisse sind vorwiegend offen, mit fließendem Übergang von Wohnen, Essen und Küche und abgetrennten Privatbereichen. Alle Wohnungen haben großzügige Terrassen nach Süden oder Westen und Fußbodenheizung (Fernwärme). Zwei Wohnungen sind familiengerecht gestaltet, zwei für Singles bzw. Paare gedacht.

Finanziert über das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“. Darüber hinaus wurden fünf freie Bestandswohnungen im Gebäude modernisiert und umgestaltet.

Bestand · Plattenbau

Verwaltungsgebäude für die Berliner Polizei in Berlin-Mitte

Verwaltungsgebäude der Polizei Berlin in Mitte: rot gestrichener Plattenbau an einer Straßenkreuzung
Das Gebäude vor dem Umbau: unsanierte Plattenbaufassade
Das Gebäude in der Abenddämmerung mit beleuchteten Fenstern
Eingangsbereich mit roter Wartebank
Flur mit farbigem Streifen-Leitsystem
Detail des roten Fadens an der Flurwand
Bauherr
Polizei Berlin
Planung
2003/04
Bauzeit
2004/05
Fläche
4900 qm

Die markante Lage im Stadtviertel und an der belebten Straßenkreuzung forderte eine selbstbewusste Lösung. Das Gebäude erhielt deshalb den roten Anstrich, dunkelgraue Fassadenplatten betonen die Ecke und den neu konzipierten Eingangsbereich. Der Plattenbau aus den späten 1980er-Jahren sollte nicht versteckt, aber hochwertig wärmegedämmt werden: Ein Fugenraster auf der Wärmeschutzfassade zitiert Form und Struktur der Plattenfassade, seitlich angeschrägte Fensterleibungen betonen die Horizontale.

Als Verwaltungsgebäude mit Publikumsverkehr brauchte das Haus ein einfaches Orientierungssystem. Jede Etage erhielt ihre eigene Farbe, die als Farbflächen und Streifen jedes Geschoss beim Verlassen von Treppenhaus oder Aufzug sofort erkennbar macht – ein Streifen im 1. OG, zwei Streifen im 2. OG und so fort. Der Eingangsbereich ist als Empfang und Wartebereich gestaltet und nimmt mit seiner roten Möblierung die Fassade wieder auf. Hier beginnt auch der „rote Faden“, der als Streifen durch sämtliche Flure aller Etagen führt.

Kooperation mit dem Architekturbüro PAI Uwe Stolt (verantwortlich). Mitarbeit: Dipl.-Ing. Katharina Flammersfeld; Innenraumgestaltung: Innenarchitektin Dipl.-Ing. Ursula Reinold.

Referenzen

Referenzen in Auswahl

  1. 2016–17
    Anbau von Balkonen an Gründerzeitfassade sowie Sanierungsarbeiten, Berlin-TiergartenEntwurfs- und Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung, Abrechnung
  2. 2014–16
    Ausbau von Dachgeschossen und Modernisierung von Wohnungen, Berlin-MoabitEntwurf, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung, Abrechnung
  3. 2010–13
    Einfamilienhaus in Birkenwerder bei BerlinEntwurf, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung, Abrechnung
  4. 2009–10
    Bauhausvilla, denkmalgerechte Sanierung, Berlin-KaulsdorfAusführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung, Abrechnung
  5. 2004–07, 2008–09
    Mehrfamilienhaus, umfassende Modernisierung, energetische Sanierung, Solaranlage zur Heizungsunterstützung, Berlin-SteglitzEntwurfs- und Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung, Abrechnung
  6. 2008
    Energetische Fassadensanierung, Berlin-SchönebergAusführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung, Abrechnung
  7. 2004–06
    Umbau und Modernisierung zweier Verwaltungsgebäude, Berlin-Mitte (Kooperation mit PAI Architekten U. Stolt)Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung, Abrechnung
  8. 1999–2001
    Modernisierung und Umbau eines Dreifamilienhauses, Hohen NeuendorfEntwurfs- und Ausführungsplanung, Bauüberwachung
  9. 1997–2001
    Gemeinschaftliches Wohnprojekt, Modernisierung, Dachausbau, Berlin-KreuzbergEntwurfs- und Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung, Abrechnung
  10. 1994–97
    Gemeinschaftliches Wohnprojekt, Modernisierung, Dachausbau, Berlin-Prenzlauer BergEntwurfs- und Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung, Abrechnung

Biografie

Porträt der Architektin Daniela Himburg

Daniela Himburg

Dipl.-Ing. Architektin, Bausachverständige

Berufstätigkeit

  • seit 2001Selbstständig als Architektur Daniela Himburg
  • 1992–2001Architektur Himburg & Meyer
  • seit 2012Angestellte Dozentin für Bautechnik und Heizung-Klima-Sanitär an der Staatlichen Technikerschule Berlin
  • 2006–2012Dozentin in der Sachverständigenausbildung bei City Seminar Berlin
  • 1989–1994Freie Mitarbeiterin und Angestellte beim Martinswerk – Verein zur Wohnraumbeschaffung e. V.
  • 1986–1988Angestellte in der Technischen Abteilung der Wohnungsbau-Kreditanstalt Berlin (heute IBB)
  • 1984–1991Freie Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros
  • 1983–1984Tutorin an der TU Berlin, Fachbereich Architektur, Institut für Wohnungsbau und Stadtteilplanung
  • 1980, 1984/86, 1988Tätigkeit, freie Mitarbeit und Praktika bei S.T.E.R.N. Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH

Aus- und Weiterbildung

  • 2008 / 2009Energieberaterin für Wohngebäude und für Nichtwohngebäude, Zertifikat der Architektenkammer Berlin
  • 2002/03Sachverständige für Schäden an Gebäuden, Zertifikat der Architektenkammer Berlin
  • 1988–2016CAD-Konstrukteurin, verschiedene Programme (1988/89, 2000/01, 2012, 2016)
  • 1986Diplom, Studium an der Technischen Universität Berlin, Fachbereich Architektur

Berufsverbände

  • Architektenkammer Berlin
  • Bundesverband Feuchte und Altbausanierung e. V.
  • Schöne Aussichten – Verband selbständiger Frauen e. V.

Kontakt

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